Die Hauptstadt des Landes. Falls man mit dem Flugzeug einreist, was gegenwärtig kaum zu vermeiden ist, gelangt man automatisch dorthin. Geschäftsreiesenden muss ich wohl nichts weiter erzählen, denn wer dort geschäftlich zu tun hat, der wird wohl wissen, an welche Adresse er oder sie sich wenden muss.

Mein Interesse gilt eher privaten Touristen und die lade ich zu einem kleinen Bummel ein. Dieser beginnt am Hafen, wobei ich die aserbaidschanische Schreibweise lieber im Bild zeige:

Däniz Wagsaly

Also die Originalschreibweise passt auf keinen Computer und damit habe ich auch meine Schwierigkeiten. Deshalb gebe ich lieber die Aussprache wieder: "Däniz" bedeutet "Meer" und "Wagsal" bedeutet "Bahnhof". Die Endung "-y" bedeutet "sein". In wörtlicher Übersetzung: "Meer-Bahnhof-sein" oder auf schwäbisch: "dem Meer sein Bahnhof". So sieht er jedenfalls aus, wobei dieser "Bahnhof" nur sehr geringfügig frequentiert wird, denn das Kaspische Meer ist ja ein Binnensee und wird nur von wenigen Schiffen befahren.

Vom Flughafen bis hin zum Seehafen nimmt man am besten ein Taxi. Die Entfernung beträgt ungefähr 30 Minuten und der Fahrpreis sollte nicht mehr als 15 Euro betragen. Wer es bequem haben will, der übernachtet im Hotel Absheron, das ich bereits an anderer Stelle beschrieben habe. Wer Russisch oder auch Aserbaidschanisch kann, der könnte auch einen Einheimischen nach einem Quartier fragen.

Von dort aus überquert man eine Schnellstraße und gelangt dann an eine ruhige Uferpromenade am Kaspischen Meer. Dazu ein erster Eindruck:

Uferpromenade

Der nächste Eindruck sieht so aus:

Kormoran

Das Meer bleibt also linkerhand oder auf östlicher Seite. Das Land befindet sich rechterhand und hier sieht man einen Stadtpark, der etwas übertrieben "Millî Park" oder "Nationalpark" genannt wird. Ich gehe von Nord nach Süd und sehe das nächste Motiv:

Ausflugsboote

Von hier aus kann man Ausflüge mit dem Schiff unternehmen. Diese gelten als überteuert und bringen nicht viel. Deshalb habe ich mir desen Ort nur angeschaut und davon ein Foto gemacht. Wie man sieht, ist der Andrang nicht gerade übermäßig.

Nun kommen wir rechterhand bald schon zur Altstadt. Zunächst biete ich einen Überblick, der allerdings nicht ganz kostenfrei war. Gemacht habe ich das Foto von einer Dachterrase aus und dort befindet sich das teuerste Restaurant in ganz Aserbaidschan. Schon ein einfaches Bier kostet umgerechnet 5 Euro und von der Speisekarte möchte ich lieber mal schweigen. Die Preise waren in meinem Reisebudget einfach nicht vorgesehen. Geniessen wir lieber die Aussicht.

Altstadt

Hier sieht man archäologische Ausgrabungen und die Stadt war seit mindestens 7.000 Jhren besiedelt. Übrigens bedeutet "Baku" auch "Stadt der vier Winde". Betrachten wir nunmehr das nächste Bild:

Teppichhändler

Dies ist das Viertel der Teppichhändler. Wie man sieht, werden selbst Autos mit Teppichen bedeckt.

Schließlich möchte ich Euch ein Bild vom moderneren Baku nicht vorenthalten. Hier ein Palast aus der Gründerzeit der Ölbarone.

Ölbaron