Währung ist der aserbaidschanische Manat. Das internationale Kürzel lautet AZM und das ist hilfreich, falls man sich im Internet über den neuesten Wechselkurs informieren möchte.

Im Sommer 2008 tauschte ich 100 Euro zu 120 Manat. Das gibt es aber nur bei Banken, welche ihre Kurse offiziell angeschrieben haben.

Sonst gilt unter einfachen Aserbaidschanern folgende Rechnung: 1 Manat = 1 Euro = 1 US-Dollar. Da aber der Dollar unter dem Euro liegt, heißt das im Klartext: wer in Euro zahlt, der zahlt drauf. Wer in USD zahlt, der macht ein Schnäppchen. Im letzteren Fall muss man natürlich einen Einheimischen finden, der überhaupt USD annimmt. Solange der USD unter dem Euro liegt, lohnt es sich auf jeden Fall, amerikanische Banknoten mitzunehmen. Zumindest in kleinerem Umfang. Wer sie dann nimmt, das ist allerdings eine andere Frage.

Auch schon in Aserbaidschan gibt es Bankautomaten, welche international ATM genannt werden. Mit einer Geldkarte von Visa oder Maestro kann man dort problemlos Geld abheben. Im Einzelfall kann es sein, dass ein Automat mal nicht funktioniert. Dann findet keine Transaktion statt und man hat zumindest die Sicherheit, dass vom eigenen Konto nichts fälschlicherweise abgebucht wird. Deshalb gibt es von "Expatriates", also von Ausländern, die beruflich in Aserbaidschan zu tun haben, folgende Empfehlung: wenn der ATM mal funktioniert, dann am besten den höchsten Betrag abheben, der auf dem Bildschirm angezeigt wird. In meinem Fall waren das 200 AZM, welche allerdings in Deutschland mit 190 Euro abgebucht wurden.

Über den ATM bekommt man leider einen Kurs, der um 10% schlechter ist, weil natürlich Gebühren anfallen. Der Umtausch von Bargeld kommt günstiger, doch damit ist leider das Problem verbunden, dass man im Voraus schlecht wissen kann, wieviel Bargeld gebraucht wird.