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Schon einmal - das war Ende der 70er Jahre des vorhergehenden Jahrhunderts - wollte sich das Land touristisch erschließen. Damals - vor nunmehr 28 Jahren - besuchte ich erstmals Mazedonien. Das Frühstadium des Tourismus beinhaltet immer auch einen Geheimtipp: unberührte Natur, Altertümer, Romantik, Folklore, nette Menschen, guter Service und günstige Preise.

 

Bekanntlich wurde die Entwicklung durch politische Wirren und später den Balkankrieg unterbrochen. Seit neuestem ist das Land unabhängig und nun - im 21. Jahrhundert - will Mazedonien erneut den Tourismus entwickeln. Weil das so ist und weil ich weiterhin auf die früheren Vorteile hoffe, plane ich für den Zeitraum vom 24. April bis 2. Mai eine Reise, die mich zunächst nach Ohrid führen wird. Diese Zeilen schreibe ich bereits im Voraus und werde mehrfach den Ausdruck «nach der Reise» verwenden, weil dann Bilder und Informationen hinzukommen werden.

Das Land liegt gar nicht soweit entfernt von uns im Südosten Europas. Dennoch scheint es Menschen zu geben, welche noch nie von Mazedonien gehört haben. Den Einsteigern empfehle ich, hier zu klicken: Einstieg

 

In der griechischen Antike wurde Alexander der Große auch als «Macedonier» bezeichnet. Der Zusammenhang zwischen dem antiken Feldherrn und Eroberer einerseits, sowie dem heutigen Staat Mazedonien andererseits, ist nicht ganz eindeutig und führt nebenbei zu einem Namensstreit mit dem benachbarten Griechenland. Falls jemand an der mazedonischen Geschichte interessiert ist: Alexander der Große

 

Des weiteren halte ich einige Anmerkungen zur Geographie für nützlich. Dieser Teil ist keineswegs mit einem Lehrbuch zu verwechseln und dient eher als Anhaltspunkt für Reisende. Geographie

 

In früheren Zeiten wurde mir das Land auch als Anschauungsbeispiel für Länder der Dritten Welt empfohlen. Heute sieht man die Dritte Welt differenzierter. Es gibt sowohl Schwellenländer als auch den Begriff einer «vierten Welt». Es wird sich noch zeigen, wo sich Mazedonien letztendlich einordnet. Hier noch ein Text, den ich eher als Rückblick in die Vergangenheit betrachte: Dritte Welt

 

Mazedonien ist ein slawisches Land, welches die kyrillische Schrift verwendet. Keine Angst! Diese Schrift ist nicht sonderlich schwer zu lernen. Die Schrift

 

Da ich die Reise nun hinter mir habe, möchte ich an der Stelle erläutern, was sich in den letzten 28 Jahren geändert hat. Manche Eindrücke sind gleich geblieben. Andere dagegen sind völlig anders. Deshalb empfehle ich auch dieses Kapitel: Mai 2004

Falls Leser oder Leserinnen makedonischer Herkunft sein sollten, möchte ich einen kleinen Test veranstalten. Habe ich diese zwei Worte richtig geschrieben? Гостична Књига