Ein Mensch, der auf den Wegen von Internet eine Reise planen möchte, der sollte im eigenen Interesse zwei Arten von Webseiten auseinanderhalten:

A)

solche, die von einem Deutschen verfaßt wurden und

B)

solche, die von Einheimischen verfaßt wurden. Über Mazedonien gibt es bislang nur seriöse Webseiten von mazedonischer Seite. Auf der deutschen Seite klafft weiterhin eine Lücke.

Die deutsche Seite oder anders gesagt, Einheimische aus dem eigenen Land, sind besser in der Lage, Entscheidungskriterien bekannt zu geben. Darunter fallen Fragen wie:

Auf mazedonischen Webseiten findet sich meistens eine Mischung aus Eigenwerbung und Nationalismus. «Komm doch!» rufen die Mazedonier. Und am liebsten sofort. Ein Deutscher sieht das gelinde gesagt etwas zurückhaltender. Ich schreibe diesen Text nicht, um nun jeden zu begeistern.

Umgekehrt ist ein Deutscher nicht in der Lage, Daten zu aktualisieren. Ich meine damit Wechselkurse, Preise, Wettermeldungen, die Abfahrtszeiten von Bussen und Bahnen sowie die Speisepläne einzelner Restaurants. Von den Einzelheiten der Grenzkontrolle ganz zu schweigen. Das kann ein Mazedonier sicherlich besser. Deshalb verwende ich einen Zusatz zur Darstellung weiterer Links. Auch darin finden sich nützliche Informationen.

Die mazedonische Kultur spricht alle fünf Sinnesorgane an. Darunter fällt auch die Nase. Landestypisch ist eine Mischung aus drei verschiedenen Gerüchen: Schnaps, Knoblauch und Rosenwasser. Wer das abstoßend findet, der braucht gar nicht erst weiterzulesen. Der Urlaub wird ihm mißraten. Etwas Toleranz gegenüber den mazedonischen Eigenheiten muß schon sein. Und Rosenwasser ist doch etwas Schönes.

Vielleicht ist das Land nicht ganz Orient, doch mit dem Gebrauch orientalischer Toiletten muß man schon rechnen. Wem die Besonderheiten noch nicht bekannt sind, dem empfehle ich, HIER weiterzulesen.

Zugegeben - alles Kleinigkeiten, die aber dennoch mit der Urlaubsfreude zu tun haben. Also: wer sich an solchen Dingen stört, der wird sich wohl anderweitig orientieren müssen. Ich bin übrigens nicht der Meinung, daß sich Mazedonien zu hundert Prozent verwestlichen müsse.

 

Nun zu den wichtigeren Dingen. In der Mehrzahl aller Länder darf sich ein deutscher Tourist bzw. eine deutsche Touristin relativ sicher fühlen. Gerade deshalb möchte ich meine Heimreise nicht unbedingt im Zinksarg antreten. Sobald es die Möglichkeit gibt, mich vor Gefahren warnen zu lassen, mache ich davon Gebrauch. Deshalb: Zur Sicherheit

In einem weitgehend unbekannten Land, werde ich bestimmt einmal Einheimische nach dem Weg fragen müssen. Vielleicht brauche ich auch Ratschläge in einer speziellen Angelegenheit. Die Frage der Verständigung halte ich keinesfalls für unwichtig. Deshalb: Verständigung

Die mazedonische Währung heißt Denar und ist praktisch nur im Lande selbst zu bekommen. Wer sich vorab über Preise informieren möchte, der sollte in etwa umrechnen können. Deshalb: Währung

Hier wende ich mich an deutsche Staatsbürger. Ein gültiger Reisepaß wird verlangt. Ein Visum ist nicht mehr erforderlich. Jedenfalls werde ich meine Reise ohne Visum antreten.

Das Land liegt immer noch etwas «abseits vom Schuß». Das erscheint zunächst merkwürdig, denn Mazedonien ist eigentlich das Bindeglied zwischen zwei klassischen Kulturländern - Deutschland und Griechenland. In der Tat führte einmal der «Balkanput» oder die «Balkanautobahn» durch das Land. Vieles wurde durch gewöhnliche Schlamperei vernachlässigt und einiges in Kriegen zerstört. Die Verkehrsverbindungen betrachte ich - bis auf weiteres - als schlecht. Bisweilen erscheint mir der Flug noch am bequemsten. Der Preis liegt bei 400 €. Über weitere Möglichkeiten gebe ich im Kapitel Anreise Auskunft.

 

In anderen Ländern kann man die Unterkunft über Internet buchen. Die mazedonischen Angebote halte ich weiterhin für dubios. Wie soll man es dann machen? Zum Beispiel HIER nachlesen.

Ehemals jugoslawische Restaurants in der Bundesrepublik werden teilweise auch von Mazedoniern betrieben. Einige der Leserinnen und Leser mögen schon mazedonisch gegessen haben, ohne es selbst zu wissen. Auf jeden Fall ist die Küche herzhaft und würzig. Wer Genaueres wissen möchte, der möge nunmehr die Küche anklicken.

Die Mazedonier sind ein trinkfreudiges Völkchen. Die Information über die Art der Getränke gehört mit zur Vorfreude auf eine Reise. Deshalb: Getränke

 

Nachdem ich schon auf negative Aspekte verweisen mußte, fragt man sich, was es denn Positives im Land gibt. So zum Beispiel die Sehenswürdigkeiten

Nun möchte sich der Reisende bzw, die Reisende auch unterhalten. Zugegeben: manche Mazedonier verstehen darunter Sex und Suff. Weitere Feinheiten sind HIER zu finden.

Wer Sehenswürdigkeiten und Unterhaltung sucht, der wird sich auch im Lande selbst fortbewegen müssen. Das ist nicht immer so einfach. Deshalb: Fortbewegung

 

Allein schon wegen der Menschen lohnt es sich, nach Mazedonien zu reisen. Diese sind überraschend ehrlich. Deshalb: Menschen

Da dem Land bittere Armut nachgesagt wird, könnte man sich auch einmal über die Wirtschaft informieren. Wirtschaft

Das Land gilt politisch als instabil. Zu Unrecht! Auch dazu einige Aussagen: Politik